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ORF

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400

Stunden programm TÄGLICH

28,9Mio

monatliche Videostarts auf orf.at

3,7Mio

Zuseher Tagesreichweite

53,8%

Monatsreichweite orf.at

1955 gegründet, ist der Österreichische Rundfunk mittlerweile der größte Medienanbieter Österreichs. Er soll im öffentlich-rechtlichen Auftrag umfangreiches Programmangebot (Radio, Fernsehen, Online) bieten. Der ORF ist am deutschsprachigen Kultursender 3sat beteiligt und hat eine Kooperation mit Arte. Im Mai 2018 wurden mit Lisa Totzauer (ORF eins) und Alexander Hofer (ORF 2) zwei neue Channelmanager bestellt. Das Ziel: die Nachrichtenredaktionen der beiden Kanäle komplett zu trennen sowie umfassendere und zielorientiertere TV-Angebote. Eines der jüngsten ORF-Projekte: Ausbau und Modernisierung des Online-Angebotes, in dessen Fokus der Relaunch der ORF-TVthek in Sachen Erscheinungsbild und Usability liegt. Ende 2021 soll sich das ORF-Zentrum nach seinem Umbau neu definieren. Geplant sind ein multimedialer Newsroom und die Übersiedelung von Ö1, Ö3 und FM4 auf den neuen Campus am Küniglberg.

  • Die einzelnen ORF-Sparten senden pro Tag 400 Stunden Programm.
  • Der ORF verfügt über 12 Radioprogramme.
  • Pro Jahr senden ORF eins und ORF 2 mehr als 4.000 Stunden Information.
  • Die gesamte ORF-Gruppe verfügt über einen Marktanteil von 33,9 Prozent.
  • Marktanteil der ORF-Radios bei der werberelevanten Zielgruppe: 62 Prozent.
  • Aktuell arbeiten rund 3.000 Menschen für den ORF.
  • In Österreich gibt es 11 ORF-Standorte, weltweit sind es 16.
  • Stiftungsrat, Generaldirektor sowie Publikumsrat sind die Organe des ORF.
  • ORF eins, ORF 2, ORF III und ORF SPORT+ erreichen 3,7 Mio. Seher.
  • Den ORF-Teletext lesen pro Tag 563.000 Menschen.
  • ORF.at verzeichnet monatlich 28,9 Millionen Videostarts.
  • Die Österreicher verbringen ein Drittel ihrer TV-Nutzung mit dem ORF.

Alexander Wrabetz

Der ORF-Generaldirektor fordert in den „Thesen zum Medienstandort Österreich“ neben Eigenständigkeit, Qualität und Vielfalt unter anderem:
  • Eine „Media Agenda 2025“, um österreichischen Qualitätscontent in Zeiten der Digitalisierung langfristig zu sichern.
  • Faire Rahmenbedigungen für kommerzielle & nicht-kommerzielle Player.
  • Einen deutlichen ORF-Auftrag, die Gesamtbevölkerung zu erreichen.
  • Eine Neufestlegung der ORF eins-Strategie, etwa durch die Erhöhung des Eigenproduktionsanteils sowie das Channel-Prinzip bei ORF eins und ORF 2.
  • Ein multimediales Gesamtangebot, um die Jugend nicht zu verlieren.
  • Eine mittelfristige Weiterentwicklung des Gebührenmodells.
  • Das Bekenntnis zu einem starken dualen Mediensystem auf EU-Ebene.

ORF eins

Mit einem Marktanteil von 10,8 Prozent erreicht das erste Fernsehprogramm des ORF täglich zwei Millionen Seher. Im Jahr 1955 erstmals ausgestrahlt, legt das 24-Stunden-Vollprogramm von ORF eins seinen Schwerpunkt auf Serien und Filme sowie ein jüngeres TV-Publikum: Bei der jüngeren Bevölkerung (12 bis 49 Jahre) war ORF eins 2017 mit 13,4 Prozent mit deutlichem Abstand der stärkste Einzelsender. Empfangen werden kann das Programm von ORF eins über Kabel, Satellit, DVB-T sowie über IPTV.

ORF eins HD startete am 2. Juni 2008 und strahlt mittlerweile die meisten seiner Programme und Sendungen in High-Definition-Qualität (HD) aus. ORF eins HD wird im Vollformat 720p50 gesendet.

ORF 2

2,6 Millionen Seher werden tagtäglich mit dem zweiten ORF-Programm erreicht. Das entspricht einem österreichweiten Marktanteil von 20,6 Prozent. Im Vergleich zu ORF eins strahlt ORF 2 mehr Sendungen aus dem Bereich der Nachrichten und der Kultur aus. Meistgesehen ist die Nachrichtensendung Zeit im Bild (ZiB), die täglich von durchschnittlich 530.000 Menschen gesehen wird und einen Marktanteil von 24 Prozent hat.

ORF 2 zeichnet sich auch durch seine Regionalität aus. Täglich sind um jeweils 19:00 Uhr mit dem Format Bundesland heute neun regionale Fensterprogramme für jedes Bundesland auf Sendung. Mittlerweile beträgt der Anteil an HD-Material rund 70 Prozent des Gesamtprogramms.

ORF III

Als Spartensender versteht sich das dritte TV-Programm des ORF, das am 26. Oktober 2011 auf Sendung gegangen ist. ORF III ist eine eigenständige Tochtergesellschaft des ORF. Kultur, Religion, Volkskultur und Regionalität, sowie Zeitgeschichte und Zeitgeschehen gehören zu den Programmsäulen. Außerdem soll eine Plattform für Kulturschaffende geboten werden: Der Sender hat mehr als 30 Eigenformate und vergibt 90 Prozent des Budgets an österreichische Produzenten.

Mit einer Tagesreichweite von zehn Prozent und rund 690.000 Zuschauern ist ORF III der erfolgreichste TV-Kultursender Europas. Mit einer neuen Live-Infostrecke sowie Talk-Formaten soll das Senderprofil weiterhin geschärft werden werden.

ORF.at

Mit rund 3,7 Millionen Unique Usern im Monat ist das ORF.at Netzwerk die meistbesuchte Online-Informationsplattform Österreichs. In Form einer Überblicksberichterstattung informiert ORF.at aktuell über die regionalen, nationalen und internationalen Ereignisse und Entwicklungen in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen. Außerdem werden umfassende sendungsbegleitende Inhalte sowie Informationen zum Unternehmen und den verschiedenen ORF Programmen geboten.

Das Video-on-Demand-Angebot der ORF-TVthek besteht seit dem Jahr 2009 und umfasst aktuell rund 220 regelmäßig als Video-on-Demand bereitgestellte ORF-TV-Sendungen bzw. -Formate. Hinzu kommen rund 200 Live-Streams.

Hitradio Ö3

Rund 2,5 Millionen Österreicher hören täglich Ö3, was den Sender zur meistgehörten Radiostation Österreichs macht (Tagesreichweite lt. Radiotest 2018: 37,4 Prozent). Ö3 ging am 1. Oktober 1967 auf Sendung und legt seine Programmschwerpunkte auf aktuellen Pop und Rhythmic Pop, im Mix mit den Top-Songs aus dem Bereich Pop Rock der 80er, 90er und 2000er.

Mit den weiteren ORF-Sendern Ö1, FM4 sowie den neun Regionalradios kommt Ö3 auf einen Marktanteil von 62 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Von den durchschnittlich 167 Minuten, die die werberelevante Zielgruppe täglich Radio hört, entfallen laut Radiotest 2018 mehr als zwei Stunden auf die ­ORF-Radiosender.

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