Zwei Provider gingen der Fahndung in die Fall...
 

Zwei Provider gingen der Fahndung in die Falle

Knapp 850.000 Schilling müssen die beiden Firmen an Schadenersatz leisten. Weltweit führte die BSA währen ihrer "Sweeps Week" 159 Aktionen in 31 Ländern durch. Gesamtsumme der Schadenersatz-Zahlungen: fast 100 Millionen Schilling.

Der internationale Interessenverband Business Software Alliance (BSA) führte in den vergangenen Wochen auf der ganzen Welt eine "Aktion Scharf" in Sachen illegaler Software durch. In 31 Ländern wurde die BSA 159 mal aktiv. 99 Millionen Schilling müssen die Nutzer und Händler von illegaler Software nun an Schadenersatz leisten. In Österreich wurde die BSA in neun Fällen fündig – 1,013 Millionen Schilling sind von den Raubkopierern zu berappen. Für den Löwenanteil der Schadenersatzsumme sind zwei IT-Service Provider verantwortlich. Alleine diese beiden Firmen müssen nun 847.000 Schilling überweisen, weil sie illegale Software eingesetzt haben. "Illegale Software am Arbeitsplatz sollte von keinem toleriert werden, weder vom Management noch von den Mitarbeitern einer Organisation", so Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. "Außerdem verbirgt sich hinter den hohen Verlusten für die Industrie ein ebenso hohes Potenzial für neue Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen."


(rs)
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