Zinggl: "Enterprise ist kein Goldesel"
 

Zinggl: "Enterprise ist kein Goldesel"

Nach einem schwierigen ersten Halbjahr, blickt Walter Zinggl, neuer Geschäftsführer der ORF-Enterprise, optimistisch in die Zukunft.

"Wir sitzen auf keinem Goldesel und sind keine einsame, glückliche Insel. Das erste Quartal war schlecht. Das zweite Quartal war besser. Und das dritte schaut so schlecht nicht aus", meint Walter Zinggl, Geschäftsführer der ORF-Enterprise zur Entwicklung auf dem Fernsehwerbemarkt. Die ORF-Enterprise, so deren seit Juni amtierender neuer Geschäftsführer, könne nur mit "tailormade-Pakaten" die werbetreibenden Wirtschaft für sich gewinnen. Der Kritik an den hohen TKP´s des ORF stellt der Enterprise-Geschäftsführer "qualitative Aspekt" entgegen, die Werbekunden mit dem ORF-Programm geboten bekämen. Diese wolle er in der Vermarktung der ORF-Werbezeiten künftig deutlicher herausstreichen, so Zinggl. Zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Werbezeitenvermarktung meint Zinggl unter anderem: "Das Verbot des Regionalradio-Rings ist absoluter Schwachsinn."



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(as)


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