Zentralvermarktung bei Gruner+Jahr
 

Zentralvermarktung bei Gruner+Jahr

In Zukunft soll die Vermarktung in die zwei Linien "News" und "Style" zusammengefasst werden.

Tiefe Einschnitte in der Vermarktung will G+J bis zum Dezember diesen Jahres vornehmen. Die gesamte Anzeigenvermarktung des Verlages soll künftig unter dem Dach von G+J Media Sales zusammengefasst werden und dort in zwei Vermarktungslinien organisisert werden: "News" und "Style." Dabei laufen unter "News" sämtliche Titel für die männliche Zielgruppe und unter "Style" die weiblichen Titel.

Mit der Zusammenlegung geht auch ein Stellenabbau einher: insgesamt sollten 100 der insgesamt 300 Stellen wegfallen. Doch zwei Drittel seien laut Verlagsangaben bereits über Aufhebungen, Alters-Teilzeitmodelle oder Auslaufen von befristeten Verträgen abgegolten.

Doch damit könnte noch nicht Schluss mit dem Sparkurs sein. Medienberichten  zufolge soll diesen Mittwoch eine Mitarbeiterversammlung einberufen werden, bei der unter anderem von weiteren Zusammenlegungen von Redaktionen die Rede sein könnte. Laut Branchenkreisen scheint sich das Modell der einheitlichen Wirtschaftsredaktion für die Titel "Financial Times Deutschland", "Capital", "Impulse" und "Börse Online" zumindest für den Verlag bewährt zu haben - auch wenn damals zahlreiche Mitarbeiter gehen mussten.
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