Zeitungsverleger setzen weiter auf das Intern...
 

Zeitungsverleger setzen weiter auf das Internet

Trotz der New Economy-Krise sprechen sich Zeitungsverlage weiterhin für Wachstum im Online-Geschäft aus.

Trotz der New Economy-Krise sprechen sich Zeitungsverlage weiterhin für

Wachstum im Online-Geschäfts aus. Dies erklärt Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Richard Rebmann, in einem dpa-Interview. Die Investitionen in Sachen Online seien in Deutschland "mit mehr Augenmaß" als in der USA getätigt worden. Deshalb falle hierzulande auch der Sparkus nicht so rigoros aus.


Angesichts der derzeitigen Flaute im klassischen Werbemarkt müsse der Gürtel trotzdem enger geschnallt und die Investitionen knapp kalkuliert werden. Laut Rebmann gebe es "bis heute noch kein funktionierendes Geschäftsmodell im Internet". Online-Werbung reiche als Erlösquelle bei weitem nicht aus und bezahlter Content werde bei den Usern nicht akzeptiert. "Sobald Geld verlangt wird, sinken die Nutzerzahlen rapide", so der Vizepräsident. Eine Ausnahme könnten hochwertige Premium-Dienste bieten mit einem echten Mehrwert für den Nutzer. Auch lokale Inhalte über mobile Endgeräte zu verteilen wäre seiner Meinung nach ein möglicher Ansatz. Desweiteren werden derzeit im Sinne von Cross Media mögliche Synergien zwischen klassischer Zeitungswerbung und Online-Auftritt untersucht. (dodo)
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