Zeitungskonflikt in Tirol
 

Zeitungskonflikt in Tirol

In Tirol ist ein veritabler Konflikt zwischen der "Tiroler Tageszeitung" und den "Tiroler Bezirksblättern" am kochen.

Die "Tiroler Bezirksblätter" wechseln nach jahrelanger Zusammenarbeit mit der Druckerei der "Tiroler Tageszeitung" eben diese und wollen ihre Zeitungen künftig im Vorarlberger Medienhaus drucken lassen. Die "TT" will nun 32 Mitarbeiter ihrer Druckerei entlassen. Besondere Pikanterie an der Sache, die "Tiroler Tageszeitung" ist zu 50 Prozent am Print Zeitungsverlag beteiligt, der die "Tiroler Bezirksblätter" (TBB) herausgibt.



Der Print Zeitungsverlag soll nicht nur den Druck der "Tiroler Bezirksblätter" - elf Lokalausgaben mit einer wöchentlichen Auflage von rund 244.00 Exemplaren-, sondern auch den der "Salzburger Bezirksblätter" (sechs Lokalausgaben, Auflage rund 200.000 Stück) sowie der zweiten Schiene an Gratiszeitungen in Tirol, die unter dem Titel "Die Lokalen" zusammengefaßt ist (fünf Titel, rund 164.000 Stück Auflage), nach Vorarlberg vergeben.



Der Wechsel der Druckerei seitens der TBB ist für Mitte Mai geplant. Laut "TT" bedeutet der Druck der Bezirksblätter in Vorarlberg für die TT-Druckerei einen Umsatzausfall von mehr als vier Millionen Euro jährlich.

(as)

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