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Wrabetz: ORF-Archiv nicht einfach an Private "verschenken"

Sebastian Reich
www.sebastianreich.com
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Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprach sich der ORF-Generaldirektor dagegen aus, das ORF-Archiv einfach für Privatsender zu öffnen.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz reagierte im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Brauchen wir den ORF?" im Presseclub Concordia auf die geforderte Öffnung des ORF-Archivs für Privatsender zurückhaltend. Er wolle das Archiv nicht einfach "verschenken". Das berichtet der Standard.

Unter anderem hatte der ebenfalls anwesende FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein erneut die Öffnung der ORF-Archive für Privatsender gefordert, schließlich seien diese aus öffentlich-rechtlichen Content entstanden.

Wrabetz nahm auch die von Medienminister Gernot Blümel geforderte ORF-Rolle als "Schuhlöffel für die Privaten" auf - er sei "ungern Schuhlöffel, aber sehr gerne Motor". Einer Kooperation mit der ProSieben Sat.1 Puls 4 Gruppe stehe er offen gegenüber - sofern auch der ORF profitiere. "Wenn das Huhn zum Schwein kommt und sagt: ‚Machen wir Ham and Eggs‘, dann muss das Schwein vorsichtig sein", zitierte der Standard Wrabetz, der sich für eine stärkere Kooperation mit den Zeitungsverlegern aussprach.

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