Wozu wir Journalisten brauchen
 

Wozu wir Journalisten brauchen

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Podcasts, Blogs und Wikipedia: der Informationsfluss ist einem ständigen Wandel unterworfen. Menschen in Kommunikationsberufen hatten bislang eine Filterfunktion. Doch wie lange noch?

In „Breaking News im Web 2.0" beschäftigen sich Experten mit der Geschichte der Medien und leiten daraus die Entwicklungen der Branche für die kommenden Jahrzehnte ab. Zu den Autoren zählen unter anderem Journalist Claus Reitan, aber auch Gastschreiber wie Bundeskanzler Alfred Gusenbauer oder der Kommunikationswissenschaftler Roland Burkart. Das 226 Seiten dicke Druckwerk beschäftigt sich im ersten Kapitel mit der Geschichte der österreichischen Medien und versucht eine Aufarbeitung der Mediengeschichte seit 1945. Im zweiten Kapitel werden die Strukturen in den Medienunternehmen und die Aufgaben der einzelnen Ressorts erklärt. Im dritten Kapitel des von Journalisten-Club-Präsident Fred Turnheim herausgegebenen Buches geht es um die Frage, was den Journalisten
ausmacht: Ist sein Beruf nur ein Job oder eine Berufung? Weiters beschäftigt sich „Breaking News im Web 2.0" mit der Zukunft der Massenmedien in der hochtechnisierten Gesellschaft. Im Anhang sind zudem statistische Erkenntnisse über die Journalistenzunft enthalten.









Fred Turnheim (HRSG.)
"Breaking News im Web 2.0"
Molden Verlag, Wien 2007, 226 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 978-3-85485-214-8

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