"Woman" mit neuem Markenauftritt
 

"Woman" mit neuem Markenauftritt

Die neue Imagekampagne stellt nicht mehr das Magazin, sondern die Zielgruppe in den Mittelpunkt. HORIZONT zeigt vorab die Sujets und das Making-of.

Galerie: "Woman" mit neuem Markenauftritt

Eine ausführlichere Version dieses Artikels finden Sie in der HORIZONT-Printausgabe 11/2016, die am 18. März erscheint. Darin erfahren Sie unter anderem, welche Strategie "Woman" mit der Kampagne in Social Media verfolgt. Hier geht's zum Abo, weiter oben finden Sie eine Bildergalerie. 

Der Frauentitel "Woman" der Verlagsgruppe News (VGN) launcht diese Woche seinen neuen Markenauftritt – mit Sujets und Spots von echten Frauen in Alltagssituationen und dem Claim: "Können wir." 

Die Freude darüber ist Chefredakteurin Euke Frank anzusehen. Im Gespräch mit HORIZONT sagt sie: "Mir gefällt das Optionale am Claim. Es ist nicht 'wir müssen', sondern 'wir können'. Wir haben als Frauen viele Chancen und können sie wahrnehmen." In ihrem ganz persönlichen Fall war es wohl auch die Chance, das 15-Jahr-Jubiläum von "Woman" zum Anlass des neuen Markenauftritts zu nehmen. VGN-Boss Horst Pirker sei bei der Vorabpräsentation von der Kampagne angetan gewesen sein. Frank: "Wir sind eine sehr starke Marke. Eine neue Imagekampagne, ein neuer Markenauftritt ist für uns von enormer Bedeutung. Ich bin froh, dass wir uns das leisten."

Echte Frauen, keine Models



Das Besondere an der Kampagne: Weg von einer Magazin-Marke, hin zur Frauen-Marke. "Neben der ganzjährig stattfindenden Heftbewerbung wollen wir einen großen Schritt in Richtung Frauenmarke machen. Im Vordergrund stehen Authentizität und Individualität", sagt "Woman"-Marketingchefin Maria Gruber. "Woman" solle als Plattform und Community verstanden werden.

Mit der Kampagne betraut wurde die Agentur MarkenStern. Geschäftsführerin Alice Nilsson erläutert: "Wir wollten mehr als eine Kampagne machen, nicht klischeehaft und werblich sein, sondern authentisch." Nicht zuletzt wohl deshalb sind die Frauen auf den Sujets und in den Spots keine Models. So zeigt ein Sujet etwa Kuchenbäckerin Sarah, die in der Favoritenstraße eine Bäckerei eröffnete, mit der Botschaft: "Aus Kuchen Kohle machen." – und dazu der Claim "Können wir." Dieser Claim – der auch im B2B-Bereich auf Werbefoldern und Marketingunterlagen verwendet werden soll – sei ein größerer Gedanke, der die Marke untermauern soll und das Potenzial habe, ein selbstbewusstes Statement von Frauen zu werden. 

Herzstück Bewegtbild



Neben den Printsujets gibt es einen Spot, in dem auch Persönlichkeiten wie die Synchronschwimmerin und Olympiateilnehmerin Nadine Brandl zu sehen sind. "Wir haben auch die Schauspielerin Sabrina Reiter für die Dreharbeiten gewinnen können", sagt Euke Frank. "Aber auch sie ist authentisch, denn sie spielt sich in dem Spot selbst." Die Regie führte Marieli Fröhlich, Tochter des bekannten Filmemachers Peter Kubelka. Der Spot wird in verschiedenen Längen (vom 60- bis zum Fünfsekünder) im TV, im Kino sowie in sozialen Netzwerken zu sehen sein.

Löwenanteil in Print



Die Kampagne startet breit angelegt und crossmedial in allen Medien. Wie hoch das Schaltvolumen ist, war Marketingchefin Gruber nicht zu entlocken. Wohl aber wie es sich verteilen wird: Der Löwenanteil der Schaltungen entfällt auf Print, Gruber beziffert den Anteil auf etwa 40 Prozent. Knapp dahinter folgt TV/Kino mit 35 Prozent, der Rest verteilt sich auf Hörfunk, Digital sowie Out of Home. Rund um den "Woman"-Day am 7. April werden etwa die neuen digitalen Screens der Gewista auf der Wiener Mariahilfer Straße bespielt und Citylights gebucht. Auch wenn das Magazin seinen Geburtstag feiert - voraussichtlich im Juni - soll die Kampagne verstärkt geschalten werden.

Credits:
Kunde: Verlagsgruppe News GmbH; Agentur: MarkenStern Kreation: Julia Zemann/Elli Hummer; Regie: Marieli Fröhlich Produktion: mel p; Fotograf: Per Kasch; Ton: Innenhofstudios; Post-Produktion: Apollon Pictures 
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