'Wollen erfolgreiche Dinge weiterführen'
 

'Wollen erfolgreiche Dinge weiterführen'

Wilke
Seit 2015 sind Reinhard Raml, Eva Zeglovits und Hermann Wasserbacher als Geschäftsführer des IFES tätig, nun sind sie auch Eigentümer.
Seit 2015 sind Reinhard Raml, Eva Zeglovits und Hermann Wasserbacher als Geschäftsführer des IFES tätig, nun sind sie auch Eigentümer.

Management-Buyout: Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut IFES erhält drei neue Eigentümer. Mit HORIZONT spricht die neue Spitze exklusiv über künftige Pläne, neue strukturelle Marktbedingungen und Wettbewerbsvorteile.

Neues mit doch Bewährtem tut sich an der Spitze des IFES. Nach fast 55 Jahren wechseln die Eigentümer des Markt- und Meinungsforschungsinstituts. Karl Blecha, der das Institut 1965 gegründet hat, verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Seine beiden Mitstreiter Gerhard Wildmoser und Hermann Gugler treten ebenfalls den Rückzug aus dem IFES an. Die nunmehrigen Besitzer sind keine Unternehmens-Fremden: Mit Hermann Wasserbacher, Eva Zeglovits und Reinhard Raml wurden die IFES-Geschäftsführer zu Eigentümern. „Nach einigen Monaten Verhandlungen ist es mit dem 2. September gelungen, den Abtretungsvertrag zu unterschreiben und das Unternehmen an uns zu übergeben“, führt Mehrheits-Eigentümer Wasserbacher im Exklusiv-Interview mit HORIZONT aus. Wasserbacher hält 84 Prozent am IFES, Raml zwölf Prozent und Zeglovits vier Prozent. Damit binde man sich bewusst „sehr stark“ an das Unternehmen, betont die neue Spitze. Neben ihrer Eigentümerschaft wollen die drei weiter Geschäftsführer bleiben.

National unabhängig

Die lange Verbundenheit mit dem Unternehmen hat auch ihren Teil dazu beigetragen, dass es zum klassischen Management-Buyout kam, wie Raml ausführt: „Uns und auch den bisherigen Eigentümern war es immer wichtig, dass das IFES ein eigenständiges Unternehmen ist, das in Österreich operiert und möglichst unabhängig und eigenständig festlegen kann, was es macht und wie es sich entwickelt.“ Sich als kleines Rädchen in einer internationalen Konzernkette wiederzufinden, hielt man schießlich nicht für erstrebenswert – „und es liegt auch nicht in unseren Genen“.

Die ganze Story lesen Sie in der kommenden Ausgabe 38/2019 des Horizont. Noch kein Abo? Hier klicken!

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