Wissenschaftsjournalisten im Rampenlicht
 

Wissenschaftsjournalisten im Rampenlicht

Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik geht an Martin Haidinger, den Förderpreis bekommt Julia Schafferhofer von der "Kleinen Zeitung".

Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik 2008/09 ist vergeben, die Sieger des im Zweijahresrythmus ausgeschriebenen Preises, stehen fest: Den mit 5.500 Euro dotierten Staatspreis bekommt Ö1-Journalist Martin Haidinger, der Förderungspreis (2.500 Euro) geht an Julia Schafferhofer, freie Wissenschaftsjournalistin der "Kleinen Zeitung".

Haidinger ist seit 1989 im Journalismus tätig, seit Anfang der 90'er Jahre arbeitete er im Wissenschaftsgenre. Seit 1993 ist er Gestalter und Moderator in der Radio-Hauptabteilung "Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft", unter anderem für Journale des Aktuellen Dienstes und "Wissen Aktuell". Haidinger ist laut dem Juryurteil deswegen der neue Staatspreisträger, da er "wissenschaftliche Inhalte ansprechend für ein größeres Publikum darstellt". Dies habe zur "Hebung des Standards der Wissenschaftspublizistik in Österreich beigetragen".

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die freie Wissenschaftsjournalistin der "Kleinen Zeitung", Julia Schafferhofer. Sie verantwortet unter anderem seit 2007 die Wissen-Seite im sonntäglichen "LebensArt"-Magazin der Tageszeitung. Auch sie bekam den Preis für die laiengerechte Darstellung schwieriger Inhalte.

Insgesamt haben sich insgesamt 18 Personen um die beiden Preise beworben, doe von der Fachjury unter die Lupe genommen wurden. Offiziell werden die Preise am 24. Juni im Wissenschaftsministerium vergeben.
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