Wirtschaftsfaktor Wellness
 

Wirtschaftsfaktor Wellness

Eine aktuelle Studie im Auftrag der Österreich Werbung unterstreicht die Wichtigkeit des Themas Wellness für die künftige Tourismusentwicklung.

Der Megamarkt Wellness wird schon mit den großen wirtschaftlichen Innovationsschüben wie Informationstechnologie, Petrochemie und Stahlerzeugung gleichgesetzt. Deshalb setzt die Österreich Werbung in ihrer Kamapgne 2003 auch ganzjährig auf das Thema Wellness und Gesundheit.
Hinter dem Wellness-Boom stecken vor allem fünf Strömungen: Zum einen der Paradigmenwechsel hin in Richtung aktive Gesundheitsvorsorge, das "neue Altern" (längere Lebenserwartung mit einhergehender Veränderung der Lebensformen) und die Tatsache, dass auch immer mehr Männer auf den "Gesundheitszug" aufspringen. Zum anderen die Spiritualisierung und Individualisierung der westlichen Gesellschaft.
Österreich liegt bereits auf Platz drei in Europa beim gesundheitsorientierten Urlaub. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Wellnesstouristen nahezu verdoppelt! Heuer sind es bereits 2,7 Millionen Gäste. Mehr als die Hälfte der Wellnesstouristen kommt aus Österreich (54 Prozent), gefolgt von den Deutschen (33 Prozent) und den Niederländern (3 Prozent). Der Wellnessgast ist im Durchschnitt 45 Jahre alt und gibt pro Tag rund 96 Euro aus (gegenüber 74 Euro eines normalen Touristen). Die gesamte Wertschöpfung beträgt zurzeit pro Jahr rund 1,1 Milliarden Euro.

(spr)

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