Wireless LAN unter Preisdruck
 

Wireless LAN unter Preisdruck

Der Weltmarkt für Wireless LANs ist zunehmend von Preisdruck und Sicherheitsproblemen geprägt.

Der Weltmarkt für und die Hersteller von Wireless Local Area Networks (WLAN) geraten zusehends unter Druck, kommt die Unternehmensberatung Frost & Sullivan in der Studie "Frost & Sullivan´s Analysis Of The global Wireless Local Area Network Industry" zum Schluss.



So lag der weltweite Umsatz mit entsprechender WLAN-Hardware im vergangenen Jahr bei ungefähr 1,5 Milliarden US-Dollar. Standardisierung, Interoperabilität, technologische Reife, zunehmende Verbreitung und sinkende Preise haben zur Absatzsteigerung und zur Entwicklung neuer Anwendungen wie öffentliche WLAN-Internetzugänge und nahtloses Roaming zwischen Funknetzen beigetragen. Während die Zahl der Funknetzwerke steigt, drückt der zunehmende Wettbewerb auf Preise und Umsatzwachstum der Hardware-Hersteller.



Gebremst wird der WLAN-Einsatz im Unternehmensbereich, so die Frost & Sullivan-Expertise, durch ungelöste Sicherheitsprobleme. Da die Branche noch keine umfassende eigene Sicherheitslösung eingeführt hat, müssen Unternehmenskunden zwischen WEP, der Einrichtung eines virtuellen Privatnetzes (VPN) oder einem Authentifikationsverfahrens wie dem Extensible Authentification Protocol (EAP) wählen. WEP reicht für durchschnittliche Sicherheitsanforderungen aus. Eine VPN-Lösung eignet sich für kleine und mittlere Umgebungen, in der keine Netzerweiterung geplant ist. Großunternehmen empfiehlt die Unternehmensberatung zu EAP.



(tl)

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