Wirbel um HDTV im ORF
 

Wirbel um HDTV im ORF

ORF-HDTV-Stratege Franz Manola kritisiert ehemaligen ORF-Technik Chef Andreas Gall, keine Vorsorge für hochauflösendes Fernsehen getroffen zu haben.

Franz Manola, oberster ORF-Stratege in Sachen hochauflösendem Fernsehen (HDTV), kritisiert in der aktuellen Ausgabe von "tv-media" den ehemaligen ORF-Technik-Chef Andreas Gall, der inzwischen als Technischer Direktor für die TV-Aktivitäten von Red Bull aktiv ist. Kameras, Schnitt- und Regieplätze und die gesamte Produktionskette vom Design der Bildschirmgrafik bis hin zur Studioausstattung und Maske müssen umgestellt werden", sagt Manola. Laut Peter Moosmann, technischer Direktor des ORF, ist die HDTV-Gerätschaft um etwa 25 Prozent teurer als herkömmliche Technologie. Manola spricht sich für eine Gebührenerhöhung nach Schweizer Vorbild aus. "Dieser Mehraufwand wird dort durch eine Gebührenerhöhung aufgefangen, die man dem ORF verweigert", weist der HD-Stratege des ORF den Weg.

Während das Schweizer Fernsehen bereits am 1. Dezember 2007 mit einem eigenen HD-Kanal startet und auch das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen einen konkreten HDTV-Farplan hat (Start 2010), gibt es beim ORF noch nichts konkretes, was regelmäßige HDTV-Ausstrahlungen betrifft.

(rs)

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