Wieviel Geld brauchen Nachrichten?
 

Wieviel Geld brauchen Nachrichten?

In der Diskussion über die Zukunft von N24 lenkt ProSiebenSat.1 jetzt offenbar ein.

Die Gemüter liefen Sturm Anfang dieser Woche. Die Aussage von ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling, Nachrichten seien für das Image der Politiker relevant aber weniger für die Zuschauer, wurde von Medien und Politik als ein Rütteln an der staatsvertraglichen Verantwortung von Privatsendern zur Nachrichtensendung interpretiert. Jetzt bemühte sich der Münchner Konzern um Präzision: "ProSiebenSat.1 hat nicht die Absicht, sich von Verpflichtungen zu verabschieden, die sich aus dem Status der privaten Fernsehsender im dualen Rundfunksystem ableiten. Ein Verzicht auf Regionalfenster und Drittsendezeiten bei Sat 1 steht ebenso wenig zur Debatte wie ein Verzicht auf publizistische Nachrichten und Informationsformate in unseren Vollprogrammen", heißt es von Unternehmensseite. Vielmehr denke man wie alle Medien darüber nach -intern wie extern-, wie ein wirtschaftlich tragfähiges Modell für Nachrichten aussehen könne. Interpretiert könnte das heißen: Wo liegt das Minimum an Kosten für ein gerade noch relevantes Nachrichtenangebot. 
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