„Wiener Zeitung“: Neuer Herausgeber
 

„Wiener Zeitung“: Neuer Herausgeber

Samo Kobenter übernimmt diese Agenden beim Regierungsblatt ab Juli 2007

Bei der „Wiener Zeitung“ kommt es wieder zu personellen Neuerungen. Samo Kobenter, ehemaliger Innenpolitik-Redakteur bei der Tageszeitung „Der Standard“ und seit kurzem Chef des Bundespressedienstes, wird mit Juli dieses Jahres Herausgeber des Regierungsblattes. Dies bestätigt Kobenter gegenüber dem Internet-Branchendienst etat.at des „Standard“.



Demnach sei die neue Funktion strategisch zu sehen. Bisher schien als Herausgeber die Republik Österreich auf. Der künftige Herausgeber der Tageszeitung mit dem Amtsblatt, der seine Funktion beim Bundespressedienst weiter ausüben will, zeigt sich von der Zukunft der „Wiener Zeitung“ überzeugt. Auch für den Fall, dass es wegen der umstrittenen Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt doch noch zu einem EU-Verfahren und einer Aufhebung des Veröffentlichungsmonopols auf amtliche Mitteilungen kommen sollte.



Der bei SPÖ und Grünen in Ungnade gefallene konservative und wirtschaftsliberale Chefredakteur Andreas Unterberger dürfte indes laut „Standard“-Informationen bleiben. Kobenter verweist auf dessen Vertragsende 2010.



(wh)

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