Wiener Linien forcieren Umstieg auf Citybikes
 

Wiener Linien forcieren Umstieg auf Citybikes

Christoph H. Breneis
Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien und Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta präsentierten gemeinsam den neuen Service, der seit 7. September flächendeckend im Einsatz ist.
Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien und Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta präsentierten gemeinsam den neuen Service, der seit 7. September flächendeckend im Einsatz ist.

Über Infoscreens werden die Fahrgäste der Wiener Linien fortan über die Verfügbarkeit von Citybikes informiert.

Die 121 Stationen, an denen Fahrräder von Citybike Wien ausgeborgt werden können, sind jetzt auch mit den Öffis der Bundeshauptstadt vernetzt. Via Infoscreen werden die Fahrgäste der Wiener Linien über die aktuelle Verfügbarkeit von Citybikes informiert. Dafür hat Infoscreen eine Software entwickelt, die auf den Server von Citybike Wien zugreift, die Zahl der Fahrräder in den Stationen abfragt und in Echtzeit in Straßenbahnen und Bussen anzeigt. Seit August war das Service im Probebetrieb, seit 7. September ist es flächendeckend im Einsatz.

Die Zusammenarbeit zwischen Wiener Linien, Citybike Wien und Infoscreen sei laut den Kooperationspartnern richtungsweisend für die zukünftigen Anforderungen an Smart Cities. Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien, sagt: "Die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel wird immer beliebter. Mit unserer Handy-App 'qando' können Citybike-Standorte bereits abgefragt werden. Mit der Anzeige in Straßenbahnen und Bussen können wir unseren Fahrgästen einen wichtigen Mehrwert bieten." Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta ergänzt: "Damit weisen wir knapp 500 Millionen Fahrgäste pro Jahr darauf hin, dass es auch einen öffentlichen Individualverkehr gibt, der billig, umweltschonend und gesundheitsfördernd ist."
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