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Wieder kein neuer Geschäftsführer der ORF-Enterprise

Bei der Sitzung des ORF-Stiftungsrates am 12. März wurde wieder kein neuer Geschäftsführer für die ORF-Enterprise präsentiert.

Die ORF-Enterprise bleibt weiterhin ohne Geschäftsführer. Entgegen ihrer ursprünglichen Ankündigung von der Stiftungsratssitzung am 8. Februar 2002 präsentierte ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner bei der jüngsten Sitzungs des Stiftungs am 12. März 2002 keinen Namen für die Geschäftsführung der ORF-Enterprise. Aus vetragstechnischen Gründen wäre es nicht sinnvoll den allerdings schon feststehenden Nachfolger für Franz Prenner bereits zum jetztigen Zeitpunkt zu nennen. Laut Linder handelt es dabei "um eine Persönlichkeit aus der Agenturlandschaft". Am 25. April, bei der nächsten Sitzung des Stiftungsrates soll der Name allerdings auf den Tisch. Möglicherweise auch früher, so die ORF-Chefin, möglicherweise aber auch später. Wunsch-Datum für den Dienstantritt des neuen Enterprise-Chefs sei der 1. Juni.



Interimistisch wurde nun Dr. Alexander Wrabetz, Kaufmännischer Direktor des ORF, zum Geschäftsführer der ORF-Enterprise bestellt. Am Rande der Stiftungsratssitzzung meinte Wrabetz gegenüber Horizont.at, wann der Name des neuen Enterprise-Geschäftsführers genannt werden können, hänge von "Entscheidungen ab, die außerhalb Österreichs zu suchen sind". Der ORF versuche daher, die Prenner-Nachfolge "noch 14 Tage vertraulich zu behandeln". Dies lässt auf den führenden Mitarbeiter der Österreich-Dependance einer internationalen Network-Agentur schließen. In jüngster Vergangenheit war in Zusammenhand mit der Besetzung der ORF-Enterprise immer wieder der Name von Publicis-Geschäftsführer Walter Zinggl gefallen.

(as)

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