Werbeerlöse der deutschen Zeitschriften steig...
 

Werbeerlöse der deutschen Zeitschriften steigen

Nach einer aktuellen Nielsen-Anzeigenstatistik sind die größten Gewinner des ersten Halbjahres 2011 die Zeitschriften „Glamour“, „Auto Bild“ und „Instyle“.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben die Werbeerlöse der Magazine in Deutschland zugelegt. Nach den Daten einer Anzeigenstatistik von Nielsen erzielten die Zeitschriften einen Bruttoumsatz von 1.733 Millionen Euro und verzeichneten daher im Schnitt ein Umsatzplus von 6,8 Prozent.

Die Sieger des ersten Halbjahres wurden ermittelt: Mit einem Umsatzplus von 36,8 Prozent erwirtschaftet die Zeitschrift „Glamour“ 6,16 Millionen Euro, „Auto Bild“ schafft es auf 4,34 Millionen Euro und „InStyle“ hat Werbeeinnahmen von  4,33 Millionen Euro.

Der „Stern“ ist mit Brutto-Werbeerlösen von 69,9 Millionen Euro der umsatzstärkste Titel Deutschlands, mit einem Zuwachs von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dahinter folgt die „Bild am Sonntag“ mit einem Umsatz von 68,8 Millionen Euro und somit einem Plus von 2,1 Prozent. An dritter Stelle befindet sich der „Spiegel“, der seine Werbeerlöse auf 60,6 Millionen Euro steigern konnte.

Es gibt auch negative Entwicklungen. Die höchsten Verluste verzeichnet „Sport Bild“ mit einem Rückgang um 17,6 Prozent. Hier betragen die Werbeeinnahmen 17,3 Millionen Euro. Der „Focus“ kämpft mit Einbußen von 5,5 Prozent. Das Magazin erwirtschaftet im ersten Halbjahr rund 46,5 Millionen Euro.

Das Marktforschungsunternehmen Nielsen misst lediglich die Bruttoausgaben der Werbung. Rabatte, Provisionen, Gegengeschäfte und Eigenanzeigen werden in der Statistik nicht berücksichtigt.  

(Quelle: horizont.net)
stats