Werbeaufwand stagniert im April
 

Werbeaufwand stagniert im April

Focus-Bilanz: Kumuliert verzeichnen die Werbeinvestitionen im Zeitraum Jänner bis April plus 0,5 Prozent.

Mit plus 0,2 Prozent und einer Summe von 256 Millionen Euro stagnieren die Bruttoinvestitionen in Werbung – inklusive Direct-Marketing – im April auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Laut Focus Marketing Research schreibt die klassische Werbung im April minus 0,5 Prozent, das Direct-Marketing wächst hingegen um plus 3,6 Prozent. In der kumulierten Betrachtung bilanziert der Gesamtwerbeaufwand im Zeitraum Jänner bis April mit schwachen plus 0,5 Prozent.

Zu den Gewinnern zählen im April unter anderen Kino mit plus 43,0 Prozent, Außenwerbung mit plus 23,5 Prozent, Online-Werbung mit plus 28,5 Prozent sowie die TV-Privatsender mit plus 20,8 Prozent und der klassische Prospekt mit plus 22,7 Prozent. Kumuliert verbuchen vor allem der private Hörfunk mit plus 12,9 Prozent sowie die privaten TV-Sender mit plus 18,5 Prozent und die Online-Werbung mit plus 9,2 Prozent Zuwächse. Verluste verzeichnen im April unter anderen die Presse mit minus 6,8 Prozent, wobei vor allem die Tageszeitungen mit minus 5,7 Prozent und die Fachzeitschriften mit minus 20,2 Prozent stark verlieren. Kumulativ gesehen befinden sich in den ersten vier Monaten unter anderen die Illustrierten und Magazine (minus 2,1 Prozent) sowie das Direct-Marketing-Segment (minus 6,8 Prozent) im Minusbereich.

Die von Focus Marketing Research ermittelten Bruttowerte geben den Werbedruck wieder, entsprechen jedoch nicht den tatsächlichen Netto-Werbespendings. Detaillierte Tabellen zur Focus Werbebilanz für April 2006 finden sich unter www.focusmr.com.

(jm)

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