Wenig Bewegung zwischen Premiere und ATVplus
 

Wenig Bewegung zwischen Premiere und ATVplus

Premiere-Chef Georg Kofler hält die Karenzzeit 22 Uhr für den Bundesliga-Fußball auf ATVplus für unverrückbar.

Wenig Bewegung scheint es derzeit zwischen den beiden Sendern Premiere Österreich und ATVplus zu geben, die die TV-Rechte an der T-Mobile-Fußball-Bundesliga halten. Nach dem Spruch des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH), wonach der ORF - ohne Rechte zu besitzen - bis zu 90 Sekunden pro Spiel statt nur 90 Sekunden pro Runde zeigen darf, sieht ATVplus seine teuer erworbenen Zweitverwertungsrechte massiv entwertet. Zumal für das samstägliche Fußball-Magazin des Wiener Senders eine Karenzzeit von 22 Uhr gilt, um Premiere, dem Inhaber der Erstverwertungsrechte, nicht in die Quere zu kommen.



Bei der Auftaktpressekonferenz für die Frühjahrssaison der T-Mobil-Bundesliga beharrt Premiere-Chef Dr. Georg Kofler nun auf dieser Karenzzeit für ATVplus, denn es gebe für Premiere einen Businessplan mit den Übertragungen der Liga-Spiele und Teil dieses Business-Plans sei auch der Vertrag mit ATVplus und die darin festgeschriebenen Bedingungen. Franz Prenner, Chef von ATVplus, wiederum meint, nicht nur ein früherer Sendetermin für das Fußballmagazin "Volltreffer" am Samstag sei ein Thema der Gespräche mit Premiere, sondern auch mehr Live-Spiele, die sein Sender künftig zeigen könnte.

(as)


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