Wechsel im Schweizer Rundfunk
 

Wechsel im Schweizer Rundfunk

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Roger de Weck löst Armin Walpens als Generaldirektor beim öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunk ab.©SF/Andreas Eggenberger
Roger de Weck löst Armin Walpens als Generaldirektor beim öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunk ab.©SF/Andreas Eggenberger

Ex-"Zeit"-Chefredakteur Roger de Weck wird Generaldirektor beim öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunk.

Der frühere Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit", Roger de Weck, wird neuer Generaldirektor des defizitären öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks. Der 56-jährige langjährige Zeitungsmacher wurde überraschend zum Nachfolger Armin Walpens gewählt, der mit Jahresende in den Ruhestand tritt. De Weck moderiert derzeit die "Sternstunden" im Schweizer Fernsehen (SF) und war Chefredakteur des Zürcher "Tages-Anzeigers" und der Hamburger "Zeit". Übrigens: Auch der österreichische Medienprofi Martin Zimper hatte sich um den Posten beworben (HORIZONT online berichtete)

Bei der SRG warten auf den neuen Generaldirektor nun ebenfalls große Herausforderungen. So werden Fernsehen und Radio bis 2011 in einem Konvergenz-Projekt organisatorisch und publizistisch zusammengelegt. Weck weist darauf hin, dass er als Medienmanager schon mehrere Restrukturierungen und Fusionen durchgezogen habe. "Diese Erfahrung werde ich nun bei der SRG anwenden", meint er. Wo er sparen wird, will er vor seinem Amtsantritt am 1. Jänner 2011 nicht sagen. Die SRG, die acht TV- und 18 Radio-Programme betreibt, schrieb im Vorjahr einen Verlust von 46,7 Millionen Franken (33,3 Millionen Euro).

(Quelle: APA/sda)
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