WAZ will auf dpa-Dienst verzichten
 

WAZ will auf dpa-Dienst verzichten

Im Rahmen eines umfangreichen Sparprogramm sollen auch die Produktionskosten auf diese Weise gesenkt werden.

In Essen sind umfangreiche Sparprogramme geplant. Laut Welt online wird derzeit unter anderem auch über den Verzicht  der Nachrichtendienste der dpa diskutiert.  Intern wird über ein Volumen von rund vier Millionen Euro gesprochen - ein herber Schlag für die Nachrichtenagentur, für die die WAZ durchaus zu den Großkunden zählt. Schließlich werden die Verträge stets gleich über fünf Jahre abgeschlossen. Die Folge für die dpa: Höhere Abokosten oder Entlassungen.

Stattdessen sollen die Regionalzeitungen der WAZ-Gruppe zu Autorenzeitungen werden. Derzeit wird versucht, die Korrespondentenbüros der vier Zeitungen in Nordrhein-Westfalen zusammenzulegen, damit sich alle Redaktionen aus einem Nachrichtenpool bedienen. Außerdem sollen ihre Umfänge auf 32 Seiten begrenzt werden. In Summe gilt es 30 Millionen Euro an Personal- und Sachkosten zu sparen.



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