WAZ Mediengruppe baut NRW-Titel um
 

WAZ Mediengruppe baut NRW-Titel um

Durch den Umbau soll mehr Qualität im Mantel und den Lokalteilen entstehen und der Personalabbau soll sozialverträglich sein.

Die WAZ Mediengruppe muss ihre nordrhein-westfälischen Tageszeitungen umbauen. Die Pläne für diese Schritte sind nun abgeschlossen. Betroffen davon sind die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ), die "Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung" (NRZ), die "Westfälische Rundschau" (WR) und die "Westfalenpost" (WP). Der zentrale Content-Desk von WAZ, NRZ und WR wird in Zukunft in den WAZ-Titeldesk integriert. Künftig werden 83 Redakteure am Content-Desk arbeiten, was die größte Mantelredaktion einer Regionalzeitung in Deutschland bedeutet.







Aber es muss auch bei Personen eingespart werden: In den Mantel- und Lokalredaktionen der vier NRW-Tirel müssen rund 300 Redakteursstellen gestrichen werden. Bis jetzt haben rund 200 Mitarbeiter das Angebot einer Altersteilzeit oder eines Aufhebungsvertrages bekommen. Die Geschäftsführung der WAZ-Gruppe will den Personalabbau so sozialverträglich wie nur möglich umsetzen und hofft, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu können. Alles in allem will die WAZ-Gruppe durch die Einsparungeen der Personal- und Sachkosten im Jahr 2009 rund 32 Millionen Euro einsparen.







Bei den Lokalredaktionen, soll in Zukunft eine Vollredaktion pro Stadt bzw. Standort reichen. Dieser Schritt soll aber keinen Qualitätsverlust erleiden, denn das Haus wird sich nur da von Lokalredaktionen trennen, wo Verluste in Millionenhöhe entstanden sind. In allen Redaktionen gilt künftig das Prinzip Online First. Dazu verstärken 20 Redakteure, die zum Online-Portal DerWesten.de gehören den Content- und die Regio-Desks. Mit der Umsetzung des Mantel- und Lokalkonzepts soll dann im Mai begonnen werden.
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