Was geschieht mit der LAE?
 

Was geschieht mit der LAE?

Vier Magazine der News-Verlagsgruppe wollen aus der LAE ausscheiden, was Finanzierung und Image der Studie ordentlich ankratzen würde.

Die News-Verlagsgruppe wird mit ihren vier Magazinen News, Format, profil und trend nicht mehr bei der LAE (Leseranalyse Entscheidungsträger) in ihrer ursprünglichen Form mitmachen. Der rund 2,5 Millionen Schilling teuren Untersuchung fehlen dadurch zum einen etwa 20 Prozent der Finanzierung. Zum anderen werden Vergleichbarkeit und Image der Studie in Frage gestellt, zumal bei den Tageszeitungen auch Der Standard und Die Presse (heuer erstmals) nicht an der LAE teilnehmen.


Wie Geschäftsführerin Conny Absenger gegenüber horizont.at erklärt, plant die News Verlagsgruppe eine qualitative Studie, bei der es nicht nur "um ein neuerliches Köpfezählen" gehen soll, sondern um Daten zur Werbewirksamkeit. Diese ergänzende qualitative Studie ist die Erfüllung einer langjährigen Forderung der Werbewirtschaft, unterstreicht Absenger. Abgesprochen ist diese Vorgangsweise mit den anderen LAE-Teilnehmern nicht. Wer mitmachen will, sei herzlich willkommen.

Die verbliebenen Titel aus der Mediaprint und der ET Multimedia sowie der Gewinn planen dem Vernehmen nach eine LAE-light. (spr)

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