WAN und IFRA machen gemeinsame Sache
 

WAN und IFRA machen gemeinsame Sache

Die beiden internationalen Zeitungsorganisationen tun sich fortan zusammen - ab 2011 wird Horst Pirker ihr Präsident.

Mit Anfang Juli haben sich die World Association of Newspapers (WAN), Weltverband der Zeitungen, und die IFRA, die führenden internationalen Verbände für Zeitungen in gedruckter und digitaler Form, zu einer neuen Organisation zusammengeschlossen: der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA).

Zwischen den beiden Verbänden gab es aufgrund von Überschneidungen bei den Mitgliedern und Services seit rund fünf Jahren wiederholt Gespräche über eine mögliche Fusion. Erste Gespräche darüber, die 2004 angelaufen waren, wurden jedoch im Februar 2005 abgebrochen. Im zweiten Anlauf hat es nun doch geklappt.





Die neue Organisation wird die bisherigen Hauptsitze der beiden Verbände – Paris und Darmstadt – beibehalten und nach dem Zusammenschluss insgesamt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und 3.000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern vertreten. Ziel sei es, "den Zeitungen und der gesamten Zeitungsbranche in aller Welt bei der Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie der Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten und Technologien" zur Seite zu stehen.


 
Gavin O'Reilly, WAN-Präsident und CEO des in Dublin ansässigen Medienunternehmens Independent News and Media, wird dem neuen Organisationsgeflecht bis Ende 2010 als Präsident vorstehen. Er spricht von einer "notwendigen Fusion" und einer "Bündelung von Stärken". IFRA-Präsident Horst Pirker wird als Erster Vize-Präsident amtieren und 2011 die Präsidentschaft übernehmen.


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