W24: Rundgang im neuem Hauptquartier
 

W24: Rundgang im neuem Hauptquartier

HORIZONT online durfte sich im Designerloft in Wien 14 umsehen - Highlights in der Fotogalerie

W24 hat sein Hauptquartier in Wien 14 komplett runderneuert und das Loft mit Hilfe von Architekten an moderne Arbeitsanforderungen angepasst. HORIZONT online war vor Ort und hat sich mit Senderchef Marcin Kotloswki und dem ausführenden Architekten Michael Anhammer (SUE Architekten) über das Konzept unterhalten.

Am Beginn stand ein Workshop beim Europäischen Forum Alpbach, wo Kotlowski als frisch gebackener Senderchef im August 2011 über "Design thinking and open innovation" brütete. Dort wurde sowohl über die innovativen Office-Systeme von Google als auch über den grundsätzlichen Prozess einer Arbeitsplatzgestaltung debattiert, wie Kotlowski schilderte. Neben der Erkenntis, wie man die Mitarbeiter in eine Runderneuerung mit einbezieht, nahm er auch folgende Inspiration mit nach Wien: "Billige Tische, aber teure Kaffeemaschinen" - so lautete nämlich eines der Erkenntnisse von Google, was den Mitarbeitern wirklich wichtig ist.

In Wien engagierte W24 die Architektenfirma SUE, für die Michael Anhammer den Kunden betreute. Er setzte einen Prozess auf, mit dem die Mitarbeiter eingebunden wurden und so aus dem alten Loft ein moderner Workspace mit Studio wurde.
Die Kennzeichen: Weitläufige Begegnungs- und Arbeitsräume, in denen kleinere, abgeschlossene Einheiten untergebracht sind. In diese können sich beispielsweise Vermarkter, Geschäftsführung und redaktionelle Leitung zurückziehen. Die Anmutung ist hochwertig, designbewusst, und für die Mitarbeiter vielseitig nutzbar.

So gibt es mehrere Tische, aber auch Sofalandschaften, an denen man sich treffen kann. Die Tische sind übrigens - wie von Google inspiriert - tatsächlich billig, die Stühle dafür aber hochwertig. Auf ganz teure Kaffeemaschinen legte die W24-Mannschaft allerdings nicht soviel Wert, Nespresso gewann.

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