W24: 'Das neue TV-Jahr wird #WÖÖD'
 

W24: 'Das neue TV-Jahr wird #WÖÖD'

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1000 Stunden Live-Fernsehen, mehr Nachrichten, mehr Geschichten und noch mehr Musik – das W24-Programm zeigt sich ambitioniert

Eine Handvoll junge Kreative feilten im Sommer dieses Jahres (HORIZONT Online berichtete) im Rahmen der pop/up/Agency an einer Citylight-Kampagne für das Wiener Stadtfernsehen W24. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, startet am 2. Oktober auf Wiens Straßen und steht ganz unter dem Motto #WÖÖD. (Für die Nicht-Wiener lässt sich der Begriff übrigens am ehesten mit "weltklasse" übersetzen.) #WÖÖD, das soll auch das Programm sein, das die Zuseher von W24 im kommenden Jahr erwartet und am 24. September im Wiener Odeon präsentiert wurde.

1000 Stunden live vor Ort

"Die Zuseher haben Sehnsucht nach Nähe", so WH Medien-Geschäftsführer Marcin Kotlowski – an diesem Bedürfnis orientieren sich auch die Inhalte des Fernsehsenders, "denn man will wissen, was um einen herum passiert. Das ist die Nische, die wir gefunden und in der wir uns entwickelt haben." Passieren wird 2015 so einiges in Wien, angefangen mit den Wahlen in der Hauptstadt, über das jährliche Donauinselfest, die Regenbogenparade, den Life Ball und die Streetparade bis hin zum Eurovision Song Contest mit all seinen Side-Events. Insgesamt 1000 Stunden will man im nächsten Jahr live und vor Ort berichten – eine beträchtliche Steigerung im Vergleich zu den rund 300 Stunden, die der Sender in diesem Jahr live sendete.

"Guten Abend Wien" nun von 18.00 bis 21.00 Uhr

Punkten will der Sender auch mit Nachrichten und dabei vor allem mit der Live-Sendung "Guten Abend Wien", die ab Ende September unter der Woche von 18.00 bis 21.00 Uhe ausgestrahlt wird und sich auf Stadtpolitik, Stadtchronik, Stadtgeschehen sowie Studiogäste fokussiert. Zuvor werden die Seher über den Tag Stunde für Stunde mit Nachrichten und Serviceberichten informiert, um zu wissen, was sich in und auch außerhalb der Stadt tut.

WÖÖD-Geschichten, WÖÖD-Musik

#WÖÖD sollen auch die Geschichten sein, die W24 erzählt – noch in diesem Jahr etwa in Kooperation mit der Viennale. Kuratiert von den Initiatoren des Filmfestivals werden ab November jeden ersten Donnerstag im Monat Dokumentationen gezeigt, die im Rahmen der Viennale gespielt wurden. Neben dem Filmschwerpunkt setzt W24 auf Musik – vor allem auf jene aus Österreich. Eberhard Forchers Austrozone wurde von den Zusehern bislang sehr positiv aufgenommen, mit der Chartshow „W24 Hits“ und der Sendung „Das neue Wiener Lied“ will man dem weiter Rechnung tragen.

Kein Schüren von Konflikten

"Wir Medienmacher bestimmen wesentlich, mit welchem Gefühl wir die Menschen, die uns ihre Zeit schenken, zurücklassen. In unserer Redaktion glauben wir nicht daran, dass polarisieren, zuspitzen und das Erzeugen oder Schüren von Konflikten die Zukunft des Journalismus ist. Es werden auch in unserer Branche die besten Ideen überleben und damit die besten Geschichten. Die besten Geschichten sind konstruktiv, sie zeigen Lösungen auf, sie beschreiben Prozesse, letztendlich geben sie Hoffnung. Das ist unser Programmauftrag. Darum machen wir Wööd Fernsehen für eine Wööd Stadt und sind 1000 Stunden live vor Ort", fasst W24- Programmdirektor Michael Kofler die Philosophie des Senders zusammen.

Bilanz nach einem Jahr R9

"Das Erfolgskonzept von W24 wird mit unseren Kooperationspartnern auf R9 konsequent fortgesetzt", sagt WH Medien-Geschäftsführer Marcin Kotlowski. "Auch der Österreich-Blick, unser bundesweites TV-Magazin, konzentriert sich auf die Geschichten vor Ort, den Alltag der Menschen in den Bundesländern. Wir bieten einen spannenden Rückblick auf das, was die Menschen in Österreich bewegt."
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