Vorarlberg dreht Analog-Fernsehen ab
 

Vorarlberg dreht Analog-Fernsehen ab

Die Umstellung von analogem auf digitales Antennenfernsehen in Vorarlberg verlief laut ORS beinahe beschwerdefrei.

In Teilen Vorarlbergs ist die analoge TV-Ära zu Ende: Seit gestern sind terrestrische Fernsehsignale in Bregenz und Umgebung nur noch digital zu empfangen, der Sender am Pfänder wurde umgestellt. Für die Entschlüsselung des digitalen Antennenfernsehens DVB-T braucht es nun eine Set-Top-Box oder aber der Haushalt verfügt über einen digitalen Satellitenanschluss oder einen Kabelanschluss. Umstellungen in weiteren Bundesländern folgen bald, in Vorarlberg sei man mit dem Ergebnis der Umstellung jedenfalls sehr zufrieden, lässt die ORF-Sendertechniktochter ORS wissen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Umstellung in Vorarlberg so hervorragend geklappt hat,“ sagt Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Digitales Fernsehen Förder GmbH. Bei der DVB-T Serviceline gingen nicht mehr Anrufe ein als an ,gewöhnlichen' Tagen – ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Bevölkerung bestens durch die umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen vorbereitet war.“ Die Fragen bei der DVB-T Serviceline betrafen allgemeine technische Auskünfte und Fragen zur Umrüstung. Nur "eine Hand voll Anrufer" habe über einen schwarzen Bildschirm geklagt. In den vergangenen drei Wochen hatten Laufbänder auf ORF 1, ORF 2 und ATV alle Haushalte, die über Antenne vom Pfänder empfangen, über die Analog-Abschaltung informiert, ein DVB-T-Infoteam war in Vorarlberger Gemeinden Vorarlbergs unterwegs, um vor Ort Fragen zu beantworten und zusätzliche Infos wurden via Radio und Fernsehen geliefert.

(jed)

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