Von Medien und Heimat
 

Von Medien und Heimat

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Das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel feiert heuer bereits seinen 60. Geburtstag. Anlass genug, sich mit dem Begriff und der Thematik der „Medienheimat“ auseinanderzusetzen.

Das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel feiert heuer bereits seinen 60. Geburtstag. Anlass genug, sich mit dem Begriff und der Thematik der „Medienheimat“ auseinanderzusetzen – im Rahmen eines Buchprojekts. Welche Zukunft hat Qualitätsjournalismus? Und: Suchen Konsumenten und Leser in einer immer fragmentierteren Welt zunehmend Orientierung und Vertrauen – eine Heimat? Diesen und ähnlichen Fragen gehen Spiegel-Journalisten, -Macher und -Kolumnisten sowie berühmte Persönlichkeiten aus Medien, Wirtschaft oder Web in der mit historischen Spiegel-Covern bebilderten Aufsatzsammlung auf den Grund. Und erklären, warum Medien Heimat sind und sein können. Zu lesen sind da etwa Beiträge von Friedensnobelpreisträger Henry A. Kissinger oder Web-2.0.-Pionier Tim O’Reilly. Und Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust erklärt, warum Qualitätsjournalismus gerade im Zeitalter der Mitmach-Medien eine Chance für Heimat ist. Ein kurzweiliges und gar nicht geschichtliches Jubiläumswerk.

Dirk Mario Boltz (HRSG.): "Medienheimat", Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2007, 316 Seiten, 49,80 Euro, ISBN 978-3-87439-722-3

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