Von der Unterwäsche zu den Medienfrauen
 

Von der Unterwäsche zu den Medienfrauen

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Aus Cover wurde Recover, das ehemalige Palmers-Kundenmagazin wird nun über Kika-vertrieben und porträtiert auch Medienfrauen. © Page Verlag
Aus Cover wurde Recover, das ehemalige Palmers-Kundenmagazin wird nun über Kika-vertrieben und porträtiert auch Medienfrauen. © Page Verlag

Unter neuem Namen und mit einem neuem Vertriebspartner lässt der Page Verlag das ehemalige Palmers-Kundenmagazin wieder auferstehen.

Von 1997 bis 2005 gab es fast nur Unterwäsche in dem Heft, war es ja auch das Kundenmagazin Cover der Firma Palmers. Das Unternehmen wurde mit Ende 2004 an die zwei Investoren Quadriga Capital und Lead Equities AG verkauft, das Magazin ging an den Page Verlag, der damals schon die rund 24 Seiten mit Wäsche und Inhalt füllte.  Das Heft bekam 2006 den neuen Namen Recover und auch einen inhaltlichen Relaunch verpasst. Jetzt ist das Magazin rund 68 Seiten stark und bedient die üblichen Frauenthemen wie Mode, Lifestyle, Reisen, Gesundheit und Wohnen. Mit Herbst 2008 kauft das Möbelhaus Kika dem Verlag 135.000 Stück ab und versendet Recover an seine Premium-Stammkundinnen.









Uschi Fellner ja, Richard Lugner nein







Als inhaltliche Besonderheit ließ sich der Geschäftsführer des Page-Verlags und Recover-Herausgeber Renato Zappella, etwas einfallen. In jeder Ausgabe erscheint ein Porträt über eine Medien-Frau. Etwas, was im eigenen Magazin laut Zappella nicht gut kommt, und ein Konkurrenz-Medium nicht drucken würde. So wurden schon Uschi Fellner, Euke Frank, Eva Dichand oder Karin Schnegdar porträtiert. Ansonsten distanziert sich Zappella von Promi-Berichterstattung von Lugner und Co, er vergleicht sein Magazin lieber mit einer Wienerin, einem Flair oder einer Diva. Eine Anzeigenseite kosten 9.850 Euro 1/1 4c, das Magazin erscheint viermal jährlich in einer Auflage von 150.000 Stück. Für den Vertrieb sucht Zappella weitere Allianz-Partner.
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