VÖZ-Studie: Wenig Akzeptanz für Unterbrecherw...
 

VÖZ-Studie: Wenig Akzeptanz für Unterbrecherwerbung

Unterbrecherwerbung wird in Zeiten von Netflix und anderen On-Demand-Bewegtbild-Angeboten nur mehr von einer Minderheit der Mediennutzer akzeptiert

Unterbrecherwerbung wird in Zeiten von Netflix und anderen On-Demand-Bewegtbild-Angeboten nur mehr von einer Minderheit der Mediennutzer akzeptiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) in Auftrag gegebene Studie zur Werbewirkung von Kaufzeitungen und -magazinen.

Demnach empfinden 51,2 Prozent der Österreicher TV-Werbung als sehr störend, und Fernsehwerbung gilt trotz der Möglichkeit wegzuzappen als größter Störenfried unter den abgefragten Werbeträgern. Erst mit großem Respektabstand folge Internet-Werbung mit 32,9 Prozent, Werbung in Sozialen Netzwerken mit 31,8 Prozent sowie Radio-Werbung mit 29,5 Prozent, heißt es in der Studie des Dentsu Aegis Nework, für die 2.095 Personen befragt wurden. Werbung in Magazinen (11,8 Prozent) und in Zeitungen (10,9 Prozent) werde laut der Untersuchung nur von rund jedem Zehnten als störend wahrgenommen.

"In keinem anderen Medium stört Werbung weniger als in Printmedien. Zeitungen und Magazine bieten somit beste Voraussetzungen für die werbetreibende Wirtschaft, um sympathisch vom Konsumenten wahrgenommen zu werden", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger in einer Aussendung. Zeitungen und Zeitschriften verfügten darüber hinaus über die "mit Abstand aufmerksamsten Mediennutzer".
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