VÖZ sieht sich durch Aegis-Studie bestätigt
 

VÖZ sieht sich durch Aegis-Studie bestätigt

Grünberger: "Bestätigt herausragende Werbewirkung"

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) freut sich über die aktuelle HORIZONT-Titelstory (Ausgabe 04/13). In dieser berichten wir von einer Studie der Mediaagentur Aegis, die nahelegt, dass Kaufzeitungen eine höhere Werbewirkung haben als Gratispublikationen. VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger widmete dem Thema am Freitag eine Aussendung: "Gute Nachrichten für die heimischen Kaufzeitungen: ihre Leser sind deutlich aufmerksamer und interessierter als jene der Gratis-Konkurrenz. Das wirkt sich direkt auf die Werbewirkung der Produkte unserer Mitgliedsmedien aus“, schreibt Grünberger dort in Berufung auf den HORIZONT.

In der von Aegis beauftragten „Consumer Connection Study“ wurden die Mediennutzungsgewohnheiten der Österreicher unter die Lupe genommen. Dabei gaben 39 Prozent der Befragten an, bei der Nutzung von Kaufzeitungen sehr aufmerksam zu sein. Nur 22 Prozent der Gratiszeitungsleser konnten diese Fragestellung bejahen. Auch bei der Frage nach dem Interesse der Nutzer konnten Kaufzeitungen einen höheren Wert erzielen: 41 Prozent der Befragten Kaufzeitungsleser stimmen zu, dass die Nutzung ihres Mediums interessant sei. Im Gegensatz findet nur jeder vierte Gratiszeitungsleser sein Medium interessant. „Die Studie bestätigt die herausragende Werbewirkung von Kaufzeitungen. Das ist ein sehr erfreuliches Signal“, so Grünberger.

Positiv beurteilte der VÖZ-Geschäftsführer auch das das überwiegende Bekenntnis der unter 24-jährigen Befragten, dass sie für die Online-Nutzung einer Tageszeitung auch zahlen würden. „Journalistische Inhalte haben auch im Web einen Wert. Zeitungen und Magazine können diesen Wert jedoch nur monetarisieren, wenn die Leser auch bereit sind, dafür zu zahlen. Diese Studie gibt den Online-Strategien der heimischen Medienhäuser verlegerischer Herkunft weiter Aufwind.“
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