VÖZ Printakademie: Die Planung der Wirkung
 

VÖZ Printakademie: Die Planung der Wirkung

Die VÖZ-Printakademie widmete sich der Frage nach dem Return on Investment durch den Wandel der Media- zur Wirkungsplanung.

Der Druck auf Media- und Kommunikationsplanung nimmt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu. Zielgruppen fragmentieren sich, Medien diversifizieren ihr Angebot und die Mediennutzung wird selektiver. Vor diesem Hintergrund hat der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zur mittlerweile zehnten Printakademie geladen.

Andy Farr, Research and Development Director von Millward Brown in London, beschäftigte sich dabei mit der Frage, was denn gemessen werden müsse, um einen Return on Investment nachzuweisen, und kommt zu dem Schluss, dass "Brands jedenfalls investieren müssen, um mit den Mitbewerbern mithalten zu können." Anhand von ausgewählten Beispielen aus der Werbewirkungsforschung belegte Andy Farr zudem eindrucksvoll die sich etwas langsamer aufbauende, aber dafür mindestens ebenso starke Wirkungskraft von Printwerbung im Aufbau von Marken-Präsenz und Marken-Voltage.

Dabei ist der Nachweis, dass Werbung wirkt, heute allein nicht mehr ausreichend. Vielmehr ist es, wie der Medienwissenschaftler Felix Bullinger von Optimum Media Direction in Düsseldorf darlegte, erforderlich, Werbewirkung quantifizierbar zu machen, um damit den Werbeeinsatz exakt dosieren und damit Werbegelder effizienter einsetzen zu können.

Das Generalthema "Return on Investment", unter welches der VÖZ die Print Akademie 2003 gestellt hat, wird am 18. November 2003 mit einem zweiten Symposion fortgesetzt.

Mehr dazu lesen Sie in der Print-Ausgabe von Horizont 24/2003, die am 13.Juni 2003 erscheint.

(spr)

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