VÖZ-Präsident präsentiert Forderungskatalog
 

VÖZ-Präsident präsentiert Forderungskatalog

VÖZ-Generalversammlung: VÖZ-Präsident Franz Ivan fordert von der neuen Bundesregierung, die Werbesteuer bereits 2003 abzuschaffen.

Anlässlich der Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) heute Donnerstag, den 5. Dezember 2002, in Wien, forderte VÖZ-Präsident Franz Ivan die künftige Bundesregierung und den neu gewählten Nationalrat auf, die Abschaffung der Werbesteuer bereits 2003 zu beschließen. Dies wäre nicht nur ein Zeichen guten Medienwillens, sondern ein wichtiger Impuls für die gesamte werbetreibende Wirtschaft.

Kritik äußerte Ivan an der österreichischen Zustimmung zur Tabak-Werbeverbotsrichtlinie beim EU-Ministerrat am 2. Dezember, die „im Gegensatz zur früher von Österreich vertretenen Position steht, die beizubehalten der zuständige Gesundheitsminister noch im April zugesagt“ habe. Ein an die Bundesregierung gerichtetes dringendes Ersuchen, "die bisherige Haltung Österreichs beizubehalten und im Rat gegen dieses Werbeverbot zu stimmen", habe leider keine Resonanz gefunden habe.

Zum Thema Presserat, der heuer aufgelöst wurde, gebe es einen neuen Anlauf. Die Fronten zwischen dem VÖZ und der Journalistengewerkschaft seien verhärtet. Es sei aber möglich gewesen, mit Franz Bittner, dem Vorsitzenden der Gesamtgewerkschaft Druck, Journalismus und Papier, der die Journalistengewerkschaft seit Juni 2001 angehört, "eine Übereinstimmung zu erzielen, einen schlagkräftigeren, auf Vereinsbasis zu stellenden Presserat auch in Zukunft gemeinsam, allerdings unter direkter Einbindung von Zeitungen und Magazinen, zu schaffen". Detailgespräche dazu seien im Gange.

Anlässlich der Generalversammlung ist das Jahrbuch Presse 2002 erschienen. Interessenten können es gegen einen Beitrag von 10 Euro unter gs@voez.at oder unter der Telefonnumer 01/533 79 79 beziehen.

(juju)

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