VÖZ greift Mitgliedern beim Datenschutz unter...
 

VÖZ greift Mitgliedern beim Datenschutz unter die Arme

Jeff Mangione
BILD zu OTS - MA 16/17: Mit 551.000 Leserinnen und Lesern hÅ lt der KURIER die stabile Top-3-Position unter den heimischen Kauf-Tageszeitungen
BILD zu OTS - MA 16/17: Mit 551.000 Leserinnen und Lesern hÅ lt der KURIER die stabile Top-3-Position unter den heimischen Kauf-Tageszeitungen

Bei der Vorstandsklausur wurde ein rechtlicher Leitfaden zur Wahrung der Privatsphäre von Usern präsentiert.

"Gerade die beunruhigenden Nachrichten in der Facebook-Causa Cambridge Analytica bestärken unsere Mitgliedsmedien dabei, auch weiterhin die Interessen unserer Nutzerinnen und Nutzer ins Zentrum ihrer digitalen Aktivitäten zu rücken", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger anlässlich der Vorstandsklausur in Saalfelden, bei der das Thema Datenschutz und die Wahrung der Privatsphäre von Usern im Mittelpunkt stand. Um dafür Sorge zu tragen, dass die VÖZ-Mitgliedsmedien ihre Geschäftsmodelle auch mit Inkrafttreten der DSGVO weiter mit dem berechtigen Bedürfnis nach Datenschutz und Privatsphäre in Einklang bringen, stellte der VÖZ seinen Mitgliedsmedien einen rechtlichen Leitfaden zusammen.

Auf zahlreichen internationalen Plattformen wird das Surfverhalten ohne Wissen der Nutzer verfolgt und für Werbezwecke verwendet. Österreichische Medien setzen hier auf die Prinzipien Transparenz und Zustimmung, daher hat der VÖZ einen rechtlichen Rahmen für einen technischen Standard ausgearbeitet und seinen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. "In einer zunehmend komplexer werdenden Informationswelt stiften unsere Mitgliedsmedien Orientierung und stehen beim Publikum für Vertrauen. Daher ist es für uns selbstverständlich, auch beim Datenschutz in der Onlinewerbung auf transparente, rechtskonforme und ethisch saubere Prozesse zu bestehen", so Kralinger.

Dieser Rahmen gelte für Werbenetzwerke und selbstverständlich auch für Mediaagenturen. "Die österreichischen Verleger werden auch in Zukunft darauf achten, dass in allen Geschäftsbeziehungen der Datenschutz und damit auch das Vertrauen der Nutzer gewahrt bleibt. Schließlich ist das Vertrauen in die Integrität unserer Medienmarken unser höchstes Gut. Von diesen vertrauenswürdigen Kundenbeziehungen profitiert letztlich auch die werbetreibende Wirtschaft", so Kralinger.

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