VÖZ-Generalversammlung: Neuerungen in Vorstan...
 

VÖZ-Generalversammlung: Neuerungen in Vorstand und Präsidium

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Thomas Kralinger wurde als Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt.
Thomas Kralinger wurde als Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt.

Thomas Kralinger wurde als VÖZ-Präsident einstimmig wiedergewählt. Auch das Arbeitsprogramm für die Funktionsperiode von 2016 bis 2018 wurde beschlossen.

Während heute Vormittag bei der 63. VÖZ-Generalversammlung im Rahmen eines öffentlichen Zeitungsmatinees Fachvorträge gehalten wurden (HORIZONT berichtete), wurden heute Nachmittag Vorstand und Präsidium gewählt. Thomas Kralinger wurde als Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt. Der Mediaprint- und "Kurier"-Geschäftsführer ist seit 2012 Präsident des Verlegerverbandes. Der Vorstandsvorsitzende der Styria Media Group Markus Mair wurde neuer Vizepräsident. Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden Max Dasch ("Salzburger Nachrichten"), Helmut Hanusch (VGN) sowie Eugen A. Russ (Russmedia).

In ihrer Funktion als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden Hermann Petz ("Tiroler Tageszeitung") in seiner Funktion als Schriftführer, Rainer Eder ("Österreichische Bauernzeitung") in seiner Funktion als Kassier sowie Wolfgang Bergmann ("Der Standard"). Neu im Präsidium vertreten sind Lorenz Cuturi ("OÖNachrichten") und "NÖN"-Geschäftsführer Friedrich Dungl. Darüber hinaus wurde Christiane Feigl, Geschäftsführerin "Welt der Frau", in den Vorstand gewählt.  


Im Rahmen der Generalversammlung sowie der konstituierenden Vorstandssitzung hat der VÖZ auch sein Arbeitsprogramm für die Funktionsperiode von 2016 bis 2018 beschlossen. Kralinger bekräftigte in diesem Zusammenhang noch einmal seine medienpolitischen Forderungen: "Es gilt, den Reformstau in diesem Bereich aufzulösen und Themenkomplexen wie der Neugestaltung der Presseförderung, der Schaffung eines Leistungsschutzrechts und der steuerlichen Gleichbehandlung von Digitalprodukten zum Durchbruch zu verhelfen. Vor allem im Digitalbereich herrscht eine extreme Schieflage zwischen US-amerikanischen Unternehmen und europäischen (Medien-)Unternehmen, die auf Grund rigider Regulierungen und Vorschriften viele Initiativen in diesem Bereich erschwert oder behindert. Hier braucht es einerseits eine deutliche Entlastung und andererseits Maßnahmen, um Fairness und Wettbewerbsgleichheit herzustellen."

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