VÖZ entwickelt Lizenzierungssystem weiter
 

VÖZ entwickelt Lizenzierungssystem weiter

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sein vor zwei Jahren eingeführtes Pressedokumentationsnutzungs-Lizenzsystem (PDN) an das neue Urheberrecht angepasst.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sein vor zwei Jahren eingeführtes Pressedokumentationsnutzungs-Lizenzsystem (PDN) an das neue Urheberrecht angepasst. Damit wird Unternehmen und Institutionen, die ihre Medienbeobachtung gemäß dem nun an EU-Richtlinien angepassten Urheberrecht auf eine rechtssichere Basis stellen wollen, eine unbürokratische Lizenzierung zur Verfügung gestellt. Der Hintergrund: Nicht nur Zeitungsartikel gelten als "geschützte Werke". Auch deren Kopie auf digitale Träger ist nun nur noch für den Privatgebrauch erlaubt. Die für die Sammlung und etwaige elektronische Verbreitung von Presseclippings erforderlichen Rechte können direkt über den VÖZ oder über kooperierende Medienbeobachtungsunternehmen sowie PR-Berater erworben werden. Den Gesamtmarkt für Lizenzrechte dieser Art bezeichnete VÖZ-Generalsekretär Dr. Walter Schaffelhofer auf rund zwei Millionen Euro. Ein Großkunde müsse für das PDN-System pro Jahr etwa 4.000 bis 5.000 Euro zahlen. Im Rahmen des Lizenz-Systems stehen via VÖZ alle 15 österreichischen Tageszeitungen sowie eine Vielzahl von Wochenzeitungen und Magazintitel als Vertragspartner zur Verfügung.

(jed)

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