VÖP-Heuriger 2014
 

VÖP-Heuriger 2014

Rund 200 Gäste bei traditionellem Get-Together der Privaten - mit Bildergalerie

An die 200 Gäste folgten am 30. September der Einladung zum „privatsender Heurigen 2014“. Die beiden Vorsitzenden des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP), Klaus Schweighofer und Markus Breitenecker, stellten in ihren Begrüßungsworten nicht nur die Erfolge der heimischen Privatsender dar, sondern zeigten auch die aktuellen Herausforderungen für die Radio- und die TV-Branche auf.

Klaus Schweighofer, Vorstandsvorsitzender des VÖP und Vorstand der Styria Media Group, nannte die Digitalisierung des Hörfunks als derzeit wichtigste Herausforderung für die österreichische Radiobranche. „Mit der Digitalterrestrik wird Radio einen weiteren wichtigen Schritt in das digitale Zeitalter machen“, erklärte er.

Für die TV-Branche wies Markus Breitenecker, stellvertretender VÖP-Vorsitzender und Geschäftsführer von PULS 4, auf die Probleme hin, die sich aus dem immer stärkeren Wettbewerb mit Global Playern wie etwa Google ergeben. „Medienanbieter aus den USA unterliegen viel geringeren Auflagen als europäische Medienunternehmen. Wir sind deutlich stärker reguliert, beispielsweise im Bereich der Werbung, der Steuern oder des Urheberrechts“, so Breitenecker. „Wir müssen dem digitalen Tsunami etwas entgegensetzen. Das geht nur, wenn wir die Zusammenarbeit untereinander verstärken.“

Breitenecker forderte außerdem die österreichische Medienpolitik auf, tätig zu werden: „Die Politik hat jetzt die Chance, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Medienmarkt positiv gestalten zu können, ohne sich Feinde zu machen. Für Internetgiganten muss es stärkere Beschränkungen geben.“ Schweighofer stellte klar, dass faire Wettbewerbsbedingungen – sowohl im nationalen als auch im internationalen Wettbewerb – unerlässlich sind. „Wir brauchen eine konvergente Regulierung, ein „Level Playing Field“ für alle Content-Anbieter“, so Schweighofer.

Fotocredit: VÖP

(red)
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