VÖP gibt Gas: "Zurück an den Start!"
 

VÖP gibt Gas: "Zurück an den Start!"

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Klaus Schweighofer (Antenne Steiermark bzw. Styria) ist der neue Vorsitzende des Privatsenderverbandes VÖP.
Klaus Schweighofer (Antenne Steiermark bzw. Styria) ist der neue Vorsitzende des Privatsenderverbandes VÖP.

Schweighofer ist neuer Vorsitzender des Privatsenderverbands.

Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat in seiner  Generalversammlung vom 7. April mit einstimmigem Beschluss einen neuen Vorstand gewählt, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

Klaus Schweighofer (Antenne Steiermark, Vorsitzender), Markus Breitenecker, Puls4, erster Stellvertreter), Ludwig Bauer (ATV, zweiter Stellvertreter), Bernhard Albrecht (SAT.1 Österreich, Kassier), Oliver Böhm (88,6, Schriftführer) sowie den fünf "einfachen" Vorstandsmitgliedern Martin Blank (Servus TV), Johanna Papp (Antenne Wien), Christian Stögmüller (zuletzt Vorsitzender des Verbandes, Life Radio), Mag. Wolfgang Struber (Radio Arabella) und Ernst Swoboda (Kronehit). Innerhalb des Vorstands wird Markus Breitenecker die Leitung des Board TV übernehmen, Christian Stögmüller die Leitung des Board Radio. Die Geschäftsführung des Verbandes übernimmt Corinna Drumm, zuletzt Geschäftsführerin von Sat.1 Österreich.



"Der VÖP verfolgt seit Jahren das Ziel eines echten dualen Rundfunkmarkts. Faire Wettbewerbsbedingungen sind hierfür unerlässlich. Im Gegensatz dazu herrscht derzeit eine rein formalrechtliche „Alibi-Dualität“. Auch der neue Vorstand wird das Ziel eines dualen Markts konsequent weiter verfolgen", heißt es in einer Aussendung des VÖP.



Im Hinblick auf die derzeit anstehende Novellierung des ORF-Gesetzes kritisiert der neue Vorstand des VÖP daher den vorgeschlagenen Entwurf, der die Schieflage im Rundfunkmarkt weiter verschärft (Stichwort Gebührenrefundierung für den ORF). Nach Ansicht der VÖP-Funktionäre wird mit diesem Gesetzesentwurf den Vorgaben der Europäischen Kommission aus dem Beihilfeverfahren nicht ausreichend Rechnung getragen. Dies gilt insbesondere für die von der Kommission geforderte Präzisierung des öffentlich-rechtlichen Auftrags, der mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf nicht geändert wurde.

Der VÖP fordert daher: „ORF-Gesetz zurück an den Start!“. "Sollte der derzeit vorliegende Gesetzesentwurf dennoch beschlossen werden, ist eine neuerliche Überprüfung durch die Europäische Kommission aus Sicht des VÖP zwingend notwendig und würde umgehend eingeleitet werden", heißt es abschließend.



Ein ausführliches Interview mit dem neuen und dem scheidenden Vorsitzenden des Privatsenderverbandes sowie der Geschäftsführerin lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 15.
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