VÖP-Forderungen für Medienenquete
 
Screenshot/voep.at

Der Verband der Privatsender tritt für mehr Österreich im ORF, eine Neuordnung der Medienförderung und einen neuen Regulierungsrahmen ein.

Im Vorfeld der Ende der Woche stattfindende Medienenquete hat der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) am Dienstag seine Vorstellungen zur Zukunft des Medienstandorts Österreich präsentiert. Analog zu den Fragen des Bundeskanzleramts gliedern sich diese in drei Bereiche: Öffentlich-rechtlicher Auftrag und „Public Value“, Finanzierung und Förderung sowie Digitalisierung und Demokratie.

Stark zusammengefasst fordert der VÖP mehr Österreich-Bezug im ORF, die Aufgabe einer nationalen UKW-Lizenz, eine verstärkte Kooperation zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medienanbietern, eine Beschränkung der Werbemöglichkeiten des ORF, mehr Förderungen für private Rundfunkanbieter, gleiche Regeln für Rundfunk- und Online-Audio-und-Video-Angebote, die Beibehaltung territorial beschränkter Rechte, eine medienspezifische Sonderregel zur ePrivacy-Verordnung, eine dreiprozentige Digitalsteuer, dafür die Abschaffung der Werbeabgabe und einen komplett überarbeiteten Regulierungsrahmen.

Der vollständige Forderungskatalog ist unter voep.at einsehbar.

[Andreas Puschautz]

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