VÖP: „Corona-Medienhilfe ein wichtiger Schrit...
 
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„Corona-Medienhilfe ein wichtiger Schritt zur Absicherung von Medienvielfalt“

Elisabeth Kessler

Der VÖP begrüßt die vom Nationalrat beschlossene Medienhilfe im Zuge der Corona-Krise.

Die am Freitag im Nationalrat beschlossene Aufstockung der Mittel für die Förderung der privaten Rundfunkprogramme in Österreich in Höhe von 15 Millionen Euro ist, so Ernst Swoboda, Vorstandsvorsitzender des Verbands Österreichischer Privatsender „ein wichtiger und notwendiger erster Schritt in die richtige Richtung, den wir explizit begrüßen. Was wir jetzt aber noch dringend brauchen, ist Unterstützung bei den Verbreitungskosten, um unsere Angebote auch verlässlich zu den Menschen bringen zu können.“

„Österreichs Privatsender leisten mit ihren Angeboten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur gemeinsamen Bewältigung der Krise“, so Corinna Drumm, VÖP-Geschäftsführerin. Für Drumm informieren Privatsender rund um die Uhr, seriös, topaktuell und umfassender denn. Sie unterstützen die Bevölkerung durch vielfältige Hilfs- und Unterstützungsaktionen. Sie holen die systemerhaltenden Österreicher vor den Vorhang und setzen sich für die regionale Wirtschaft ein. Und natürlich helfen sie den Menschen zuhause durch ihre vielfältigen Unterhaltungsangebote bei der Bewältigung der Krise. „Dafür gebührt den außerordentlich engagierten, flexiblen und professionellen Kolleginnen und Kollegen in den Sendern größter Dank“, so Drumm.

Wirtschaftliche Sorgen

„Gleichzeitig erreichen die Privatsender mehr Menschen als je zuvor.“ Überdurchschnittlich intensiv werden diese aus Sicht von Drumm dabei von jüngeren Hörer und Seher genutzt, erreichen diese also besonders gut. „Auch dies zeigt, wie wichtig die Programme der Privatsender gerade in Krisenzeiten für das Land sind“, so Drumm weiter.

Paradoxerweise seien die Privatsender, obwohl sie stärker als je zuvor genutzt werden, durch die Corona-Krise in ihrer wirtschaftlichen Grundlage aber existentiell bedroht, da ihre einzige Finanzierungsgrundlage – Werbeumsätze – zum weit überwiegenden Teil ausgefallen sind und Kosteneinsparungen aufgrund ihrer gesellschaftlichen Informationsfunktion sowie hoher Fixkosten für die Verbreitung kaum möglich sind.

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