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Verwaltungsgerichtshof für mehr Fußball im ORF

Der ORF darf künftig 90 Sekunden pro Bundesliga-Fußballspiel statt wie bisher pro Spieltag senden.

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) fällt einen überraschenden Spruch zu den Senderechten des heimischen Bundesliga-Fußballs. Statt wie bisher insgesamt 90 Sekunden pro Spieltag sind dem ORF demnach künftig 90 Sekunden lange Berichte pro Spiel erlaubt. Macht in Summe - wenn alle fünf Spiele einer Runde an einem Tag stattfinden - 7,5 Minuten Spielberichte im ORF. Diese Berichte darf der ORF unmittelbar nach Spielende ausstrahlen. Und das, obwohl er keine TV-Rechte am heimischen Top-Fußball hält.



Seit Sommer 2004 liegen die TV-Rechte am heimischen Bundesliga-Fußball (T-Mobile Bundesliga, redzac 1. Liga) beim Abo-Sender Premiere, der Bundesliga für drei Spielsaisonen insgesamt 42 Millionen Euro überweist. Die Zweitverwertungsrechte gab Premiere an ATVplus ab. Der Privatsender lässt sich diese mehr als zwei Millionen Euro pro Jahr kosten, ist jedoch vertraglich daran gebunden, seine Spielberichte nicht vor 22 Uhr auszustrahlen.



Gegen das nunmehrige Erkenntnis des VwGH sind keine Rechtsmnittel mehr möglich.

(as)

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