Verstärkte Zusammenarbeit von ORF, SRF und ZD...
 

Verstärkte Zusammenarbeit von ORF, SRF und ZDF

Screenshot ORF / TVThek

Die drei öffentlich-rechtlichen Sender ORF, SRF und ZDF wollen im kommenden Jahr Fernsehinhalt im Ausmaß von rund 140 Millionen Euro gemeinsam produzieren.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten des deutschen Sprachraums haben sich bei der diesjährigen Koproduktionstagung auf gemeinsame Projekte mit einem Volumen von 140 Millionen Euro für das kommende Jahr geeinigt. Die Tagung von ORF, SRF, ZDF fand in Wien statt.

Das Ziel sei es, kostenintensive Produktionen mit „länderübergreifender Relevanz im deutschen Sprachraum“ gemeinsam zu produzieren. In „Zeiten rasanter digitaler Veränderungen im globalen Wettbewerb“ sei eine Zusammenarbeit öffentlich-rechtlicher Sender notwendiger denn je. „Als Gastgeber der 51. Koproduktionstagung mit unseren geschätzten Partnern ZDF und SRF hat sich wieder gezeigt: Wenn wir gemeinsam an einer ‚Neuen Stadt der Ideen‘ bauen, profitieren wir alle – vor allem am Ende das Publikum aller Partner-Sender. Mit hochwertigen, kreativen Formaten und Projekten schaffen wir mehr“, so ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner. 

Die verstärkte Zusammenarbeit soll bei History-Dokumentationen („Universum History: 100 Jahre Frauenwahlrecht – Raus aus dem Korsett“), Dokumentationen („Shape of Africa“), Religion und Kultur („Die Zauberflöte“ von den Salzburger Festspielen) und im Fiction- und Unterhaltungsbereich („European Comedy Summit“) stattfinden. Langjährige Produktionen wie „Bergdoktor“ werden weiterhin gemeinsam realisiert.

Auch im Bereich digitaler Entwicklungen wollen die drei Partner, laut einer Medienmitteilung, enger kooperieren. So soll eine Arbeitsgruppe ausloten, wie und in welchem Ausmaß im Sinne eines gestärkten Public Value die drei Sender miteinander neue Wege beschreiten könnten. 

[Flavia Forrer]

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