Verleger hoffen auf sinkende Posttarife
 

Verleger hoffen auf sinkende Posttarife

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) beklagt "überhöhte Postzeitungstarife".

"Die geltenden Postzeitungstarife sind überhöht", da das Tarifmodell auf "einer nicht gerechtfertigten Vollkostenrechnung" basiert, klagt der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und erwartet sich daher für die Zukunft sinkende Postgebühren für die Zeitungszustellung. Mit 1. Jänner 2006 ist die letzte Etappe der Erhöhung

der Postzeitungstarife auch für jene Zeitungen, Magazine und

Zeitschriften in Kraft getreten, die sich mengenmäßig bis Ende dieses

Jahres an die Post gebunden haben, für Kunden ohne Mengenbindung sind

diese extrem hohen Tarife bereits seit dem 1. Jänner 2003 gültig.

Damit sind die Preise für die Zeitungszustellung durch die Post -

nach dem Wegfall der Budgetmittel für die gemeinwirtschaftliche

Leistung der Post ab dem Jahr 2000 in zwei Schritten - seit 2001 um

bis zu 300 Prozent gestiegen, so der Verlegerverband.



Die Zahl der durch die Post zugestellten Zeitungsexemplare ist

durch die bisherige Tarifpolitik der Post massiv gesunken, weil sich

einerseits Verlage die Postzustellung nicht mehr leisten konnten, und

weil andere Verlage auf die höchst kostenintensive, aber immer noch

günstigere Eigenzustellung umstellen mussten, so der VÖZ in einer Stellungnahme.

(as)

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