Verlage unter Druck
 

Verlage unter Druck

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(c)pixelio.de/Rolf van Melis
(c)pixelio.de/Rolf van Melis

Das Internet und die umfangreiche Präsenz digitaler Zeitschriften stellt eine starke Konkurrenz für Verlage und Zeitungshäuser dar.

Das Internet setzt das traditionelle Geschäftsmodell der Zeitschriftenverlage zunehmend unter Druck. Denn immer mehr Käufer wollen Zeitschriften - zumindest als Ergänzung zur Printausgabe - auch digital im Internet, auf dem Handy oder als E-Paper lesen. Das gilt insbesondere für junge Leser. Für die digitale Ausgabe wollen sie aber deutlich weniger zahlen als für das gedruckte Heft. Das geht aus der Studie "The medium is the message - Outlook for Magazine Publishing in the Digital Age" von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.


Während 41 Prozent der männlichen Leser rein digitale Zeitschriften kaufen würden, trifft dies aber nur auf 29 Prozent der Frauen zu, so die Ergebnisse der Studie. International schwanken die Werte über die Bereitschaft zur ausschließlichen Verwendung von Internet-Angeboten erheblich. So blättern in China, Indien und Russland zwischen 70 und 80 Prozent vorzugsweise online. In den USA will die Hälfte der Leserschaft nicht auf eine gedruckte Ausgabe verzichten und hierzulande bevorzugen 35 Prozent rein digitale Versionen.


Bis 2012 werden die Erlöse von Online-Medien PwC-Angaben zufolge einen Anstieg auf 95 Mrd. Dollar erleben. Für eine Zeitschrift auf dem Handy würden Leser im Durchschnitt aber nur 35 Prozent vom Preis der Printausgabe zahlen, während ein E-Paper immerhin auf 47 Prozent kommt.


Die Studie untersucht den internationalen Zeitschriftenmarkt aus Sicht der Konsumenten, der Verlage und der Werbeagenturen und gibt einen Ausblick auf die Entwicklungen in den kommenden fünf Jahren. Dafür wurden rund 5.000 Konsumenten in Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, den Niederlanden, Russland, UK und USA befragt.
Hier gehts zur Studie.


(Quelle: Pressetext)

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