Verlag Österreich baut Programm aus
 

Verlag Österreich baut Programm aus

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Der Verlag übernimmt von Springer das rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Programm.

Der Verlag Österreich hat mit SpringerWienNewYork (Springer) vereinbart, das rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Programm von Springer zu übernehmen. Der Verlagswechsel erfolgt im Zuge eines Teilbetriebsübergangs unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. 

Das Rechtsprogramm von SpringerWienNewYork umfasst elf Zeitschriften, darunter die "Juristischen Blätter", und derzeit etwa 450 verfügbare Buchtitel sowie die Webseite SpringerRecht.at. Jährlich erscheinen rund 40 neue Buchtitel. 

Katharina Oppitz, Geschäftsführerin von Springer Wien, sagt: "Unser österreichisches Rechtsprogramm ist hervorragend und erfolgreich. In der strategischen Ausrichtung von Springer steht es aber, so sehr wir es schätzen, nicht im Fokus. Das ist beim Verlag Österreich, der vielfache Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Programms sieht, anders. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, dass wir unsere Titel in gute Hände übergeben." 

Der Verlag Österreich existiert seit 1804 und ging aus der ehemaligen österreichischen Staatsdruckerei hervor. 2000 wurde der Verlag privatisiert, 2008 von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Stuttgart, einem Unternehmen der Verlagsgruppe des Deutschen Apotheker Verlags, erworben. 
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