Verfahren gegen "Österreich" vertagt
 

Verfahren gegen "Österreich" vertagt

Ein vom ehemaligen Biathleten Ludwig Gredler gegen die Tageszeitung angestrengtes Verfahren auf Gegendarstellung wurde vertagt.

Das bestätigte Gredler-Anwalt Gottfried Korn gegenüber der APA. Der 40-jährige Tiroler verklagte die Zeitung, weil sein Name im Februar 2008 im Zusammenhang mit Blutdoping und Versicherungsbetrug in Wien veröffentlicht worden war. In einer anonymen Anzeige, die „Österreich“ in Auszügen abgedruckt hatte, waren 30 weiteren österreichischen und internationalen Spitzensportlern sowie drei österreichischen Ärzten die Anwendung von Blutdoping und Versicherungsbetrug vorgeworfen worden. Korn vertritt für den Österreichischen Ski-Verband (ÖSV) auch zwei Kollegen Gredlers, die Klagen dieser Athleten gegen die Tageszeitung werden in separaten Verfahren behandelt. Laut Korn sollen die Verhandlungen im September 2008 stattfinden.



Staatsanwaltschafts-Sprecher Gerhard Jarosch sagte im Medienrechts-Verfahren als Zeuge aus, machte zur Verhandlung aber keine Angaben. Die Ermittlungen in der Blutdoping-Causa sind laut Jarosch auch nach fast sechs Monaten noch im Gange, im Herbst sei mit Ergebnissen beziehungsweise etwaigen Anklagen zu rechnen. Korn betonte, dass Sportler von den Ermittlungen in der Blutdoping-Causa nicht betroffen seien.

(Quelle: APA)

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