Verfahren gegen Microsoft
 

Verfahren gegen Microsoft

US Wettbewerbsbehörde FTC wirft dem Softwaregiganten vor, den Konkurrenten Palm angegriffen zu haben. Microsoft antwortet mit neuer Kampagne.

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat laut Wall Street Journal Online gegen den US-Softwarekonzern Microsoft ein Verfahren wegen falscher und irreführender Werbung eingeleitet. Microsoft verhandele bereits mit der FTC über einen Vergleich. Es geht um eine Werbekampagne, in der Microsoft den Konkurrenten Palm (Taschencomputer) angegriffen habe. Die FTC werfe dem Softwareunternehmen vor, in einer Werbekampagne mit Produkteigenschaften geworben zu haben, die nur gegen einen Aufpreis erhältlich waren. Die beanstandete Kampagne sei ohne Hinweis auf die FTC-Ermittlungen beendet worden. In einem neuen umgerechnet über 45 Millionen Schilling teuren Werbefeldzug erwähne Microsoft den Konkurrenten Palm nicht mehr, heisst es in der Montagsausgabe des Wall Street Journals. (cc)

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