Valora kauft Salzburger Pressegrossvertrieb
 

Valora kauft Salzburger Pressegrossvertrieb

Die Schweizer Valora Holding AG mit Sitz in Bern kauft den österreichischen Pressegrossvertrieb (PGV).

Die Schweizer Valora Holding AG mit Sitz in Bern kauft den österreichischen Pressegrossvertrieb (PGV). PGV mit

Sitz in Salzburg betreut hauptsächlich deutsche Verlage und beliefert

sämtliche Presseverkaufsstellen in Österreich mit Printprodukten, vor allem Zeitschriften. Ausserdem verfügt PGV über Beteiligungen an 16

Bahnhofsbuchhandlungen und zwei Flughafenverkaufsstellen in Österreich. Der jährliche Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 100 Millionen Euro. Das Unternehmen stand bisher im Besitz von Frider und Franz Burda.



Die Aktivitäten des PGV passen hervorragend zum bestehenden

Geschäft und zur Strategie von Valora Wholesale, heißt es seitens des neuen Eigentümers, der "vielversprechende

gemeinsame Potenziale im Pressegeschäft in der Schweiz, in

Österreich, in Deutschland und in Luxemburg" effizienter

ausgeschöpft will. Nach Zustimmung der Kartellbehörde wird PGV von Valora zu 100 Prozent übernommen.



Valora Wholesale ist Teil der Valora Gruppe, die wiederum in vier Geschäftsfeldern aktiv ist, die ausnahmslos im Bereich der Versorgung von Konsumentenmärkten mit hohen Absatzpotenzialen angesiedelt sind. Valora Retail betreibt europaweit Kioske und andere kleinflächige Ladenkonzepte an Hochfrequenzlagen. Valora Trade vertreibt als Exklusivvertreterin Food- und Non Food-Markenartikel wie auch Produkte aus eigener Herstellung an den grossflächigen Einzelhandel. Valora Imaging ist auf innovative Dienstleistungen im Bereich Fotoentwicklung und Bildbearbeitung für Individual- und Firmenkunden spezialisiert. Valora Wholesale beliefert rund 6.000 Kioske und andere kleinflächige Verkaufsstellen mit rund 3.500 Pressetitel aus über 30 Ländern in 21 Sprachen sowie Büchern, Tabakwaren, Nahrungsmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs.



Die Valora Gruppe beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter, die 2003 einen Umsatz von knapp mehr als drei Milliarden Schweizer Franken (rund 1,98 Milliarden Euro) erwirtschafteten.

(as)

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